Turmblasen des Quedlinburger Posaunenchores

15. Mär 2020

Ein Abendsegen für alle Quedlinburgerinnen und Quedlinburger

Auch für den Quedlinburger Posaunenchor heißt Corona: Kein gemeinsames Musizieren, Abstand halten. Schnell kam der Gedanke auf, zu den ganz alten Wurzeln des Musizierens auf Trompete, Posaune, Horn und Tuba zurückzukehren. Von den Kirchtürmen hat man nicht nur einen wunderbaren Blick über die Stadt, sondern man erreicht auch viele Ohren und Herzen, ohne dass es dazu einer größeren Menschenansammlung bedarf. Seit Mitte März musizieren die Quedlinburger Bläser jeden Donnerstag um 18 Uhr, zu allen großen kirchlichen Festtagen, und sogar zu manchen Sonntagen allein oder zu zweit von den Kirchtürmen der Aegidii-, Stifts-, Markt- und Nikolaikirche, vom Lehoffelsen, vom Münzenberg. Jede Woche erhalten die Bläser ein anderes Programm, das bspw. auch das jeweilige Wochenlied enthält und stets mit einem Abendlied abschließt. Mittlerweile gesellen sich auch Querflöte, Violine, Mundharmonika zu diesem Reigen. Da Sie die Bläser dabei oft nicht sehen, möchte ich Ihnen einmal die Namen derer nennen, die in den letzten Wochen bei Wind und Wetter für Sie musiziert haben:
Rüdiger Herrmann (Trompete), Martin Michaelis (Horn), Ralph Görner (Trompete), Michael Sehmsdorf (Mundharmonika), Hans-Georg Marschke (verschiedene Instrumente), Mirjam Ziegelasch (Querflöte), Birgit und Erik Bühler (Posaune), Antje und Frank Pöschke (Posaunen), Andreas Fuhrmann (Posaune), Christine Fuhrmann (Trompete), Tobias Weyhe (Posaune), Benjamin Berthold (Posaune), Ulrike Dähn (Trompete), Gotlind Timmler (Violine), Armin Queck (Fagott), Mirjam Köhler (Klarinette), Bernhard Schmidt (Posaune).
Herzlichen Dank an alle Musikerinnen und Musiker dieses Quedlinburger Abendsegens!