Kirche St. Stephani zu Gatersleben

Gemeinsam mit dem Pfarrhaus im Fachwerkstil, dem neuen Gemeindehaus und dem unter Denkmalschutz stehenden Taubenturm liegt die Kirche im Zentrum des Dorfes.

Der Namenspatron der Kirche ist der Heilige Stephan, der erste Märtyrer. Diese Namensgebung weist auf die ehemalige Zugehörigkeit zum Bistum Halberstadt hin. Zwischen dem 12. und 16. Jahrhundert bildete Gatersleben ein wichtiges Zentrum des kirchlichen Lebens. So gehörten zahlreiche Tochterkirchen zu Gatersleben und oftmals war der Ort Treffpunkt der Synoden.

Das Kirchenschiff ist schmal und lang gestreckt. An der Empore befinden sich 38 Gemälde aus der Barockzeit. Der barocke Kanzelaltar, vermutlich von Valentin Kühn (1710), ist mehrgeschossig mit Säulen und den Figuren des Moses und Aaron im unteren Teil und im Aufsatz mit den Figuren Luthers und dem Heiligen Stephanus. In der Mitte befindet sich ein Gemälde Jesu. Auf dem Altar findet sich eine Kreuzigungsszene mit Jesus am Kreuz und daneben Maria und der Jünger Johannes.
Die Orgel stammt wahrscheinlich ursprünglich vom Orgelbauer Wiedemann aus Halberstadt (um 1770) wurde seitdem aber mehrfach überholt. Sie hat 27 klingende Stimmen mit 1750 Pfeifen.
Im Turm aus dem Jahr 1884 hängen drei gusseiserne Glocken. Sie wurden im Jahr 1955, als Ersatz für die im 2. Weltkrieg eingeschmolzenen bronzenen, von Prof. Kurt Mothes gestiftet.

Disposition der Gaterslebener Orgel:

 
Manual I
Manual II
Pedal
Geigen Principal 8’
Principal 8'
Posaune 16'
Salicional 8’
Hohlflöte 8'
Principalbass 16'
Lieblich Gedackt 8'
Trompete 8'
Octavbass 8’
Flauto amabile 4'
Oktave 4’
Violine 16’
Oktave 2’
Quinte 2 2/3' Subbass 16’
Aeoline 8' Mixtur 4fach
Gedacktbass 8'
Flauto traverso 8'
Bordun 16'
Calcant
Oktave 4’
Viola da Gamba 8'
Quinte 1 1/2'
Gedackt 8'
 
Manual cappel
Hohlflöte 4'
 
Octave 2'
Cymbel 5fach
 














Spielhilfe: Pedalkoppel

Unsere Kirchengemeinde gehört zum Kirchenkreis Egeln.
Zur Zeit haben wir etwa 340 Mitglieder. Die Schwerpunkte in der Kirchengemeinde liegen auf der Arbeit mit Kindern und Senioren, sowie der Betreuung sozial Schwacher.

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