Stiftskirche St. Servatii

Die Stiftskirche liegt auf dem Schloßberg oberhalb von Quedlinburg.

Öffnungszeiten für Besichtigung:
Dienstag bis Sonntag: 10–18 Uhr (April–Oktober)
10–16 Uhr (Nov.–März)
An Konzerttagen 10–16 Uhr
Letzter Einlass: 1/2 Stunde vor Schließung.
Gottesdienste: keine
(nur zu besonderen Anlässen)

Montags ist die Stiftskirche zu Quedlinburg ganzjährig geschlossen.

Die Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg gehört zu den bedeutendsten Kirchenbauten an der Straße der Romanik. Ihre weithin sichtbaren Turmhelme auf dem steilen Sandsteinfelsen hoch über den Dächern der Stadt erinnern an eine Zeit, in der die Quitlingaburg familiärer, kultureller und politischer Mittelpunkt des Kaiserhauses der Ottonen war.

Bereits 936 wurde König Heinrich I. hier in der Kapelle seiner Lieblingspfalz beigesetzt. Das von seiner Witwe Mathilde an dieser Stelle gegründete Frauenstift stieg in der 2. Hälfte des Jahrhunderts zu großem Glanz und Ansehen auf. Es sah Kaiserbesuche und glänzende Reichstage in seinen Mauern. Von hier aus regierten zeitweise die Kaiserinnen Adelheid, Theophano und die Äbtissin Mathilde das Reich.

Das Langhaus ist durch Säulen und Pfeiler (niedersächsischer Stützenwechel) mit reich geschmückten Kapitellen und Kämpfern von den Seitenschiffen getrennt. Die Bauplastik zeigt im Innenraum ebenso wie an der Fassade starken lombardischen Einfluss. Der Chor liegt, bedingt durch den ebenerdigen Krypteneinbau, ungewöhnlich hoch. Die Westempore, volkstümlich Kaiserloge genannt, war der Äbtissin und den Stiftsdamen vorbehalten.

In den nur wenig vorspringenden Querhausarmen ist in zwei separaten Räumen der berühmte Domschatz untergebracht. Nach der Rückführung der 1945 gestohlenen Stücke aus Amerika kann man die kostbare Sammlung wieder in alter Schönheit und Geschlossenheit bewundern.


Informationen zum Quedlinburger Domschatz:

www.domschatzquedlinburg.de
E-Mail: qlbdomschatz@gmx.de
Tel.: (03946) 709900


Disposition der Orgel der Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg


Erbaut 1971 von Orgelbaufirma Alexander Schuke/Potsdam
 
Manual 1
Manual 2
Pedal
Pommer 16’
Gedackt 8’
Subbass 16
Prinzipal 8’
Spillpfeife 4’
Oktave 8’
Rohrflöte 8’
Prinzipal 2’
Bassflöte 8’
Oktave 4’
Waldflöte 2’
Nachthorn 4’
Spitzflöte 4’
Terz 1 3/5
Mixtur 5f.
Nassat 2 2/3
Quinte 1 1/3
Posaune 16’
Oktave 2’
Oktave 1’
Trompete 8’
Mixtur 6f.
Scharff 4f.
Feldtrompete 4’
Zymbel 3.f
Vox humana 8’
 
Trompete 8’
Tremulant
 
 
Spielhilfen: Koppeln I/P; II/P; I/II
Mechanische Traktur überall.

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